JBBL Tryouts 2015 (Jahrgänge 2000 und jünger)

SG RheinHessen JBBL Try-Outs

Bist du Jahrgang 2000-2002 und würdest gerne in der Jugend Basketball Bundesliga spielen?

Dann komm doch zu den offenen Try Outs!

Wann? Wo?
06.05.2015 um 18:00 Uhr im Theresianum
08.05.2015 um 17:00 Uhr im Camp Lindsey
11.05.2015 um 17:45 Uhr im Theresianum
13.05.2015 um 18:00 Uhr im Theresianum

Adressen:
Theresianum:
Oberer Laubenheimer Weg 58
55131 Mainz

Camp Lindsey
Willy-Brandt-Allee 17
Wiesbaden

Coaches und Spieler freuen sich auf dich!

JBBL Tryouts 2014 (Jahrgänge 1999 und jünger)

Die SG RheinHessen lädt zu offenen Tryouts für die JBBL 2014/15 ein.

Du bist Jahrgang 1999/2000/2001 und glaubst, Du hast das Zeug für die JBBL? Dann komm zum Offenen Tryout und trainiere mit dem JBBL-Kader des nächsten Jahres und zeig den Coaches, was du kannst:

Montag 05.05.2014, 17:45 Uhr Theresianum (Oberer Laubenheimer Weg 58, 55131 Mainz)
Freitag 09.05.2014, 17:00 Uhr Camp Lindsey (Willy-Brandt-Allee 4, 65197 Wiesbaden)

Nur wer es versucht, kann es schaffen!

Bei Fragen wende Dich an w.ortmann@asc-mainz.com

SG RheinHessen bezwingt in der JBBL-Relegation die Würzburger Akademie

Brauchbares Spiel nach schleppendem Start – SG RheinHessen bezwingt in der JBBL-Relegation die Würzburger Akademie
Von Peter H. Eisenhuth

Sie liegen im Plan, die U-16-Basketballer der SG RheinHessen: In der Jugend-Basketball-Bundesliga entschieden sie auch das dritte Aufeinandertreffen mit der Baskets Akademie Würzburg für sich. Nach den beiden Siegen in der Vorrunde folgte am dritten Spieltag der Relegation ein 81:63 (62:40, 38:26, 16:15) – es war der zweite Erfolg im dritten Play-down-Spiel.

Als „brauchbares Spiel nach schleppendem Start“ bezeichnete Wolfgang Ortmann das jüngste Erfolgserlebnis, bei dem er auf Janik Sheriff verzichten musste. Der Center weilte bei einer Sichtung der Spielgemeinschaft Südwest, wo er auch den Sprung in den Kader schaffte und dadurch demnächst die Chance erhält, sich für die Nationalmannschaft zu empfehlen. „Die Regionalsichtung ist leider kein Verlegungsgrund“, sagte Ortmann. „Da wird eine Mannschaft aus Bayern den Teufel tun, und einer Bitte um einen anderen Termin zustimmen. Das würde ich auch nicht tun, es ist halt eine sehr gelungene Planung unserer Oberen …“

Seine Mannschaft kam zwar mit einem schnellen Korbleger gut ins Spiel, doch als die beiden folgenden Angriffe erfolglos blieben, gerieten die Offensivaktionen etwas nervös. „Aber unsere Defense hat die gesamte Zeit über gegriffen“, sagte der Coach. „Hinten hatten wir die Würzburger gut im Griff, dadurch konnten wir die leichten Probleme im Angriff wettmachen.“

Vorentscheidung fiel fünf Minuten vor Schluss

Wie schon beim letzten Vorrundenspiel gegen die Würzburger vermochte der Gegner nur bis zur Halbzeitpause mitzuhalten, danach setzte sich die SG RheinHessen ab. Ortmann beschränkte sich bis ins vierte Viertel hinein auf eine Rotation mit acht, neun Spielern, und die bauten den Vorsprung deutlich aus. In der 35. Minute führten die Gastgeber mit 27 Punkten, und angesichts dieser Vorentscheidung ließ der Trainer jene Akteure aufs Feld, die bis dahin die meiste Zeit gesessen hatten. „Die Jungs wollen ja auch spielen“, sagte er, „ich mache ihnen auch keinen Vorwurf, dass die Würzburger dann in der Schlussphase einen Tick besser waren. Nur: Wenn sie zum Einsatz kommen, müssen sie auch zeigen, dass sie es können. Aber die Hierarchie im Team besteht schon zurecht.“

Ihr nächstes Relegationsrundenspiel bestreitet die SG am nächsten Sonntag um 12.30 Uhr in Hanau. Ein Gegner, gegen den sich Ortmanns Team bereits in der Vorrunde zweimal durchgesetzt hatte. „Da wollen wir den nächsten Schritt gegen den Abstieg unternehmen“, kündigt Wolfgang Ortmann an. Der Termin – Fastnachtssonntag – sei kein Problem. „Kein Spieler hat sich darüber beschwert. Nur einige Eltern.

SG RheinHessen: Darwin Wegener (5), Noll, Plümer (8), Baier, Mandana (9/7 Assists), Bagheri (13), Till Göbel (17), Dötsch (5), Machlab (4), Damian Wegener (4), Tom Göbel (12), Schlüter (4).

Nach der Pause als Kollektiv aufgetreten – Heimspiel gegen BIS Baskets Speyer

Nach der Pause als Kollektiv aufgetreten – JBBL-Team der SG RheinHessen schlägt BIS Speyer 90:59

Von Peter H. Eisenhuth

Mainz – Der Auftakt in der Relegationsrunde der JBBL ist den Basketballern der SG RheinHessen gelungen: In der Sporthalle des Theresianums setzte sich die Mannschaft von Trainer Wolfgang Ortmann am Sonntagnachmittag gegen das Basketballinternat Speyer mit 90:59 (69:51, 37:35, 11:18) durch – auch wenn sie 20 Minuten Anlaufzeit benötigte, um zu ihrem Spiel zu finden.
„Ich würde nicht sagen, dass man die erste Halbzeit vergessen kann“, kommentierte Ortmann den Auftritt seiner Jungs vor dem Seitenwechsel, dem in der Kabine „ein leichtes Donnerwetter“ folgte. „Auf solche Leistungen kann man sich als Coach immer wieder beziehen, wenn es nötig sein sollte…“

Zu viele Einzelaktionen

Mit dem Einsatz war der Trainer zwar auch in den ersten 20 Minuten zufrieden gewesen; gar nicht gefallen hatte ihm jedoch der spielerische Ansatz. Das Teamplay, mit dem sich die SG in ihrer Vorrundengruppe so gut behauptet hatte, blieb auf der Strecke, „weil jeder dachte, er müsste die Punkte machen“, monierte Ortmann. Das sah dann so aus, dass seine Spieler gegen drei oder vier Leute ins Dribbling gingen oder Würfe im Zurückfallen nahmen. „So haben wir in dieser Saison noch nie gespielt.“

Und so spielten die Gastgeber auch in der zweiten Halbzeit nicht mehr. Zwar schlossen die Gäste ihre ersten drei Angriffe im dritten Viertel noch erfolgreich ab, danach aber beherrschten die RheinHessen das Geschehen. „Da konnte man sehen, warum wir in der Vorrunde mehr Spiele gewonnen haben als Speyer“, sagte Ortmann. „Es gab Angriffe, bei denen der Ball den Boden nicht berührt hat.“
Auch in der Defensive traten die SG-Akteure jetzt anders auf. BIS-Topscorer Cedric Kral beispielsweise, der zwölf seiner 23 Punkte per Dreier erzielte und zehn Rebounds , kam jetzt kaum noch zum Zug. Für Ortmanns Spieler war es keine ganz einfache Aufgabe, den 1,99 Meter großen und 95 Kilo schweren Kontrahenten auszuschalten, „aber die Jungs haben mächtig Druck auf ihn gemacht“, lobte Ortmann.

Ungewohnte Situation

Dass es zwei Viertel dauerte, bis seine Mannschaft zu ihrem gewohnten Rhythmus fand, erklärte der Coach hauptsächlich mit der ungewohnten Abstiegsrundensituation. „Eine solche Erfahrung haben die Jungs bisher noch nicht gemacht. Für viele ist es die erste Saison, in der sie regelmäßig an Leistungslimit gehen müssen“, sagte er. „Hinzu kommt, dass die Erfolge aus der Vorrunde nichts mehr zählen, dass alles bei null anfängt. Da ist es normal, dass 14-, 15-Jährige nervös sind.“
Umso schöner sei es, dass die Spieler es noch geschafft hätten, den Hebel umzulegen. „Eindrucksvoller, als wir das heute getan haben, kann man die Stärke des Kollektivs nicht beweisen. Wir können nur als Team bestehen – diese Erkenntnis müssen wir auch in die nächsten Spiele mitnehmen.“

Am nächsten Sonntag tritt die SG RheinHessen bei den Young Tigers Tübingen an, dem vermeintlich stärksten Gruppengegner, der sich in Würzburg mit 74:60 durchsetzte. Im dritten Spiel der Play-down-Gruppe unterlag die Hanauer U16 den Junior Baskets Rhein-Neckar mit 62:63.

SG RheinHessen: Darwin Wegener (5), Damian Wegener, Plümer (12/8 Rebounds), Mandana (11/1 Dreier/5 Assists/6 Steals), Baier, Machlab (6), Till Göbel (22/8 Rebounds/6 Steals), Noll (2), Tom Göbel (4), Schlüter (9), Sheriff (17).

Schaulaufen vor der Abstiegsrunde – Heimspiel gegen Würzburg

Schaulaufen vor der Abstiegsrunde – SG RheinHessen feiert fünften Saisonsieg in der JBBL
Von Peter H. Eisenhuth
Mainz – Zählbares hat ihnen dieser Sieg nicht eingebracht: Weil sich am letzten Hauptrundenspieltag der JBBL die Basketball-Akademie Gießen/Mittelhessen erwartungsgemäß in Hanau durchsetzte, hatte sich für U-16-Jungs der SG RheinHessen die letzte vage Hoffnung auf das Erreichen der Meisterrunde erledigt. So blieb der eigene 98:63 (70:46, 44:29, 26:13)-Erfolg gegen die Würzburger Basketball-Akademie „ein reines Schaulaufen“, wie Trainer Wolfgang Ortmann anmerkte. „Aber ein sehenswertes.“ Und immerhin können er und seine Schützlinge mit einer Gewissheit in die Abstiegsrunde gehen: „Wenn wir in den nächsten zehn Spielen so auftreten wie am Sonntag, sind wir gut gewappnet.“
Die Gäste waren zwar nicht in Bestbesetzung angereist – Ortmann: „Ich vermute, sie spekulieren darauf, dass wir sie dann beim nächsten Mal unterschätzen“ –, doch dafür verteilte sich die Spielzeit bei den RheinHessen deutlich ausgeglichener als gewohnt. „Die Jungs haben die Aufgabe sehr gut erledigt“, lobte der Coach. „Wir hatten von Beginn an alles im Griff.“
Für die SGR war es der fünfte Saisonsieg – doch kaufen kann sich die Mannschaft dafür nichts. In die Abstiegsrunde nämlich werden keine Punkte mitgenommen; es geht wieder bei null los. Zur Spielgemeinschaft aus Mainz und Wiesbaden gesellen sich neben den Würzburgern und der TG Hanau drei Mannschaften aus der Südweststaffel. „Allesamt ernstzunehmende Gegner“, wie Ortmann betont, „da ist kein Fallobst dabei.“ Weder die Young Tigers Tübingen, noch die Junior Baskets Rhein-Neckar aus Mannheim und Heidelberg und auch nicht das mit nur einem Sieg auf dem letzten Platz gelandete Basketball-Internat aus Speyer, der nächste Gegner der RheinHessen.
„Speyer ist stärker, als es das bisherige Anschneiden vermuten lässt“, warnt Ortmann vor dem Heimspiel am kommenden Sonntag. „Schon wegen ihres sehr starken Aufbaus und des sehr starken Centers sind sie nicht zu unterschätzen.“
SG RheinHessen: Darwin Wegener (7), Damian Wegener (2), Plümer (16/11 Rebounds), Mandana (10), Darwish, Till Göbel (22), Dötsch (3), Machlab (4), Noll (4), Tom Göbel (11), Schlüter (9), Sheriff (10).

Spielbericht zum Auswärtsspiel gegen BA Gießen

Unorthodox aus dem Rhythmus gebracht – JBBL-Team der SG RheinHessen droht nach 78:97 in Gießen die Abstiegsrunde
Von Peter H. Eisenhuth
Gießen – Eine theoretische Chance besteht zwar noch. Doch nach dem vorletzten Hauptrundenspieltag in der Jugend-Basketball-Bundesliga sieht es nicht danach aus, als sollte die SG RheinHessen die Meisterrunde erreichen. Durch die 78:97 (28:19, 35:51, 62:76)-Niederlage bei der Basketball-Akademie Gießen/Mittelhessen fiel die von Wolfgang Ortmann trainierte Mannschaft hinter diesen jetzt punktgleichen Konkurrenten auf den vierten Rang zurück. Der Abstiegsrunde würde die SG nur noch für den Fall eines Sieges am kommenden Wochenende gegen die Würzburger Akademie bei einer gleichzeitigen Gießener Niederlage in Hanau entgehen.
In Gießen waren die RheinHessen am Sonntag auf einem guten Weg. Doch nachdem sie das erste Viertel vor allem durch eine starke Offensivleistung mit sieben Punkten Differenz für sich entschieden hatten, gelang ihnen im zweiten Durchgang nahezu nichts. Die Gastgeber schafften es mit ihrer unorthodoxen Spielweise, „uns im Ballvortrag massive Schwierigkeiten zu bereiten“, berichtete Ortmann. Die Folge: Zahlreiche Ballverluste, die zu einfachen Punkten führten.
Gegner traf elf Dreier
Nach dem Seitenwechsel bäumten sich die Gäste zwar auf und fanden wieder ins Spiel. „Aber die Gießener hatten ihren Rhythmus gefunden und haben auch immer wieder aus der Distanz getroffen“, sagte der SG-Coach. Insgesamt gelangen den Gastgebern elf Dreier – „das ist bei der U16 eine ganze Menge“, erkannte Ortmann an.
Ungeachtet der Niederlage zieht Ortmann schon jetzt eine positive Zwischenbilanz. „Ich bin sehr stolz auf die Jungs“, betonte der Trainer. „Was wir bis jetzt geleistet haben, hat uns vor einem halben Jahr niemand zugetraut.“ Die Entwicklung seiner Akteure zeigt sich auch in der Statistik des neunten Spieltages: In fünf der neun Kategorien waren SG-Akteure die Tagesbesten. Janik Sheriff mit 32 Punkten und 13 Treffern aus der Nahdistanz, Jonathan Luyeye-Kuelusukina als Dreierschütze sowie Alain-Jordan Mandana mit zwölf Rebounds und acht Assists.
Siege bieten keine Sicherheit
Keine schlechten Aussichten für die Abstiegsrunde. Doch Ortmann warnt schon jetzt davor, die bevorstehenden Aufgaben auf die leichte Schulter zu nehmen. „Das werden unglaublich schwere Spiele“, sagt er. „Dass wir Hanau zweimal und Würzburg bis jetzt einmal geschlagen haben, bringt uns dann nichts mehr, da die Punkte nicht mitgenommen werden. Das heißt, es geht wieder bei null los, und wir müssen noch einmal in acht Spielen an unsere Grenzen gehen.“
In der abschließenden Hauptrundenpartie gegen die Würzburger am kommenden Sonntag im Theresianum (12 Uhr) wird Ortmann keine personellen Experimente wagen. „Wir werden mit der stärksten Formation spielen“, kündigt er an. „Es gäbe nichts Schlimmeres, als wenn Gießen überraschend in Hanau verlieren sollte und wir unser eigenes Spiel nicht gewinnen…“
SG RheinHessen: Darwin Wegener, Baier, Luyeye-Kuelusukina (15/4 Dreier), Bagheri (4), Till Göbel (14), Dötsch, Plümer, Damian Wegener, Mandana (13/12 Rebounds/8 Assists), Schlüter, Sheriff (32/9 Rebounds).

Bericht zum Heimspiel gegen TV Langen

Von Peter H. Eisenhuth
Wiesbaden – Die Mannschaft verliert mit 35 Punkten Differenz, und der Trainer ist zufrieden: Gibt’s nicht? Gibt’s doch. Wolfgang Ortmann jedenfalls sah keinen Grund, über die Leistung seiner U-16-Jugendlichen im JBBL-Spiel der SG RheinHessen gegen den TV Langen zu klagen. Zwar unterlagen die Gastgeber in der Wiesbadener Camp-Lindsay-Halle mit 55:90 (42:76, 27:43, 11:29), aber den Verantwortlichen der Spielgemeinschaft war schon vorher klargewesen, dass es gegen den Topfavoriten der Staffel Mitte/West und einen der Anwärter auf die Meisterschaft auch beim zweiten Aufeinandertreffen nur um Schadensbegrenzung und um die Vorbereitung auf die wichtige Auswärtsaufgabe in Gießen am nächsten Wochenende gehen würde.
Tatsächlich zogen sich die RheinHessen ausgesprochen achtsam aus der Affäre. „Langen war der optimale Gegner, um ins neue Jahr zu kommen“, resümierte Ortmann. Zwar sei der TVL-Nachwuchs dem eigenen Team noch in allen Belangen überlegen, „aber das macht nichts. Immerhin haben meine Jungs gesehen, dass sie, wenn sie ihr bestes Spiel spielen, auch gleichwertige Phasen haben“. Dass es den Gastgebern gelang, in der ersten Halbzeit einen 20-Punkte-Rückstand zu halbieren, durften sie durchaus als Erfolg verbuchen.
Mehr noch: Einen Center wie Lars Dracker bei elf Punkten zu halten, zeige die Weiterentwicklung der Mannschaft. „Der ist 2,01 Meter groß und hat bei seinen 85 Kilogramm zehn Kilo Muskelmasse mehr als unsere Leute, die ihn verteidigt haben“, sagte Ortmann. „Wir kommen jetzt dahin, dass wir sehr gute Einzelspieler kontrollieren können. Seine elf Punkte hat Dracker auch nicht in Situationen gemacht, in denen seine Größe oder seine Athletik ausschlaggebend waren, sondern weil die Langener einfach gute Systeme gespielt haben.“
Vermutlich wäre die Niederlage deutlicher ausgefallen, hätte der Tabellenführer bis zum Ende voll durchgepowert. „Das muss man anerkennen“, räumte der SG-Trainer ein. „Andererseits konnten sie es sich aber auch nicht leisten, nach dem ersten Viertel auf die Bankspieler zu setzen. Sobald sie zwei ihrer drei Besten vom Feld nahmen, haben wir Oberwasser bekommen. Das ist nicht wenig.“
Am vorletzten Spieltag geht es im Duell bei der Basketball-Akademie Gießen/Mittelhessen um den dritten Tabellenplatz, der zur Teilnahme an der Hauptrunde berechtigt. Dass die Gießener am Wochenende überraschend mit drei Punkten Unterschied in Würzburg unterlagen, nutzt der SG Rheinhessen nicht – das wäre nur bei einem eigenen Sieg gegen den TV Langen der Fall gewesen. So aber steht die Mainz-Wiesbadener Spielgemeinschaft aktuell zwei Punkte vor den Gießenern, muss aber angesichts des (deutlich) verlorenen Hinrundenspiels gewinnen, um den dritten Rang zu behaupten und nicht wegen des verlorenen direkten Vergleichs die Plätze zu tauschen.
Nichts gebracht hat Ortmann und seinem Team der Protest gegen die Wertung des Heimspiels gegen Eintracht Frankfurt (78:83). Der SG-Coach hatte Widerspruch eingelegt, weil die Gäste in mehreren Situationen eine Zonenverteidigung praktiziert hatten – und die ist in der JBBL untersagt. „Wir haben zwar Recht bekommen, aber die Frankfurter wurden lediglich verwarnt. Mit einem Punktabzug müssen sie erst beim nächsten Mal rechnen.“
Immerhin sei es durch den Protest gelungen, eine Diskussion im Ligaausschuss und unter den Jugend-Bundestrainern über diesen unbefriedigenden Zustand („Schließlich kann ein einmaliger Verstoß schon dazu beitragen, ein Spiel zu entscheiden“) anzuregen, in der Hoffnung auf Verbesserungen zur nächsten Saison. „Und die Kosten, die wir für den Protest zahlen mussten, haben wir erstattet bekommen.“ Von dem Geld könnte Wolfgang Ortmann mit seinem Kader ja in einer Pizzeria einkehren, sollte es am kommenden Wochenende in Gießen nach Plan laufen…

SG RheinHessen: Darwin Wegener (11/8 Steals), Plümer (2), Baier (1), Luyeye-Kuelusukina (9/1 Dreier), Bagheri (2), Till Göbel (9), Dötsch (3), Mandana (8), Damian Wegener (2), Tom Göbel (6), Schlüter, Sheriff (2).